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Und jetzt kommen wir zum wohl coolsten Shooting meiner Islandreise.

Wie im Beitrag zuvor schon geschrieben, habe ich sehr lange nach einem perfekten Motiv für das Kapitel „Musik“ im neuen Bildband gesucht und schlussendlich auch gefunden.

Ich wollte Musiker oder auch Musikinstrumente in der isländischen Landschaft fotografieren, was sich jedoch nicht als ganz so einfach erwies, da ich nicht so viele mögliche Termine hatte, und ich auch keine Musiker kannte.

Über Facebook kam ich zu Harri. Er gab mir einen Kontakt zu einer Band, die in der Harpa (isländische Oper) spielten. Nachdem die Bilder nicht das hergaben was ich für meinen Bildband haben wollte, (die Bilder sind toll geworden, aber ich wollte ja isländische Landschaft haben) kam ich nochmal mit Harri ins Gespräch.

Ich machte mir mit ihm mal am Abend ein kurzes Treffen aus, wo wir seinen Kontrabass in der isländischen Natur fotografierten.

Genau 15 Minuten vor unserem Treffen fragte er mich, ob ich eine Sängerin beim Shooting dabei haben möchte. Und natürlich wollte ich, diese Chance konnte ich mir doch nicht entgehen lassen. 😉

Also traf ich mich zuerst mit Harri und seinen beiden Töchtern um mit ihnen ein paar Bilder in der Nähe von ihrer Wohnung zu machen und nach einer Stunde kam dann Þóra Björk die mit Harri dann für das Kapitel der Musik vor meiner Kamera stand.

Und wie spontan Island so ist, kannten sich Þóra Björk und Harri bis zu dem Zeitpunkt noch gar nicht persönlich und haben auch noch nie gemeinsam musiziert. Sie wollten jedoch einmal quatschen und sehen ob sie zukünftig gemeinsam Musik machen sollten. (also ich bin sowas von dafür!) 😀

Mehr als spontan ging es dann ein bisschen ausserhalb von Reykjavík in die Nähe von Hveragerði in ein Lavafeld.

Damit wir es nicht zu einfach hatten, war die Sonne schon relativ nahe am Untergehen und der Wind blies unermesslich kalt um unsere Ohren.

Als wir dann an einem kleinen Parkplatz (oder eher an einer Ausweiche) stehen blieben und über eine kleine Brücke zu einem schönen Platz gingen war ich schon mehr als gespannt was mich jetzt erwarten würde.

Es war einfach gigantisch. An einem wunderschönen Ort fotografieren, mit der Sonne nahe am Untergehen, wunderschöner Musik im Ohr (ich hoffe sehr, dass das Musizieren von den Beiden klappt und wir mal was von ihnen hören) 😉 und die Naturgewalt dieses mächtigen eiskalten Windes um die Ohren. Was für ein Erlebnis!

Da es innerhalb kürzester Zeit eiskalt war und den Musikern beinahe die Hände abfielen, hüpften wir schnell wieder ins Auto und fuhren noch an einen zweiten Platz. Vor einem eisblauen Teich fotografierte ich die Beiden dann noch schnell mit dem letzten Licht und dann ging es auch schon wieder zurück nach Reykjavík bei einer mega schönen Abendstimmung.

 

Ich denke man kann sich vorstellen wie unglaublich so ein Shooting ist, und genau so unglaublich sind auch die Bilder geworden.

Vielen Dank hier nochmal an Harri und Björk, die so unglaublich spontan Zeit hatten.

So – genug geschrieben, hier kommen die Bilder: