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Ganz viele von euch haben die Geschichte von Lou verfolgt.

Für alle anderen:
Am 23. August war ich bei einer Kundschaft auf einem Bauernhof fotografieren. Als ich dort ankam, nahm ich ein kleines rotes Kätzchen, das zerzaustes Fell und verklebte Augen hatte, wahr.

Ich fragte die Bäuerin, ob sie sich dessen Kätzchen bewusst war. Sie erzählte mir, dass die Mieze seit einem Tag bei ihnen herum streunte und die Kinder auch schon die Augen mit Tee ausgewaschen hatten.

Nachdem ich von dem Shooting wieder in Richtung Auto ging, sah ich das Kätzchen wieder. Es saß immer noch am selben Fleck. Ich sprach es an und in dem Moment hat es vermutlich beschlossen, dass ich seine Rettung sein werde.

Nach 2 Minuten war mir klar, dass die Katze ganz dringend Hilfe benötigte. Er torkelte mir nach und als ich mich dazu entschloss, ihn anzugreifen (ich streichle ungern kranke Tiere, weil ich keine Krankheiten zu meinen Tieren einschleppen möchte), war es auch um mich geschehen.

Nachdem ich die Bäuerin gefragt hatte, ob ich ihn mitnehmen und aufpäppeln darf, schickte ich ein Bild in unsere Familien-WhatsApp Gruppe und fragte, ob ihn jemand haben möchte.
Meine Schwester war ganz in der Nähe und kam innerhalb von wenigen Minuten dazu.

Während ich wartete, schoss mir plötzlich wie aus dem Nichts sein zukünftiger Name: Lou.
Ich wusste es instinktiv. Im Nachhinein habe ich die Bedeutung herausgefunden: Lou bedeutet „der Kämpfer“. Wie passend!

Kurze Zeit darauf waren wir auch schon beim Tierarzt und da wurde das Ausmaß der Katastrophe schnell klar:
Keine 6 Wochen alt, hochgradiger Katzenschnupfen, ausgehungert und unterkühlt. Im Nachhinein stellte sich auch noch raus, dass er Würmer hatte.

Wir spritzen ihm einige Medikamente, gaben ihm spezielle Nahrung und nahmen ihn mit nach Hause.

Das war an einem Freitag.

Bis Dienstag kämpften wir um das Leben des Kleinen. Ich war täglich beim Tierarzt, Lou kämpfte gleichzeitig gegen den Schnupfen und der gesamte Magen-Darm-Trakt war beleidigt. Wenn das Futter nicht wieder retour kam, dann nahm es oft die Express-Line und endete als Durchfall. Zwischendurch wollte Lou nicht mehr fressen, weil ihm vermutlich so unendlich übel war.

Mit ganz viel Liebe und der Unterstützung von allen, die an Lou gedacht haben, hat er die Kurve gekratzt und nach gut zwei Wochen durfte er dann in sein neues Zuhause umziehen: zu meiner Schwester und dessen Kater Balu.

Lou wurde umgetauft in Schurli-Lou, und er hat dort das allerschönste Leben, das man sich nur vorstellen kann. Er wird geliebt, umsorgt und stiehlt alle Herzen im Sturm.

Kurz bevor Lou umzog habe ich ein paar Bilder von ihm im Garten gemacht.

Übrigens habe ich eine ganze Story-Serie auf meiner Instagram Seite von Lou – für alle, die seine Geschichte in Bildern sehen möchten:
www.instagram.com/eva_frischling