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die Reisestrecke

Wie ich euch im letzten Blogbeitrag über die Islandreise berichtet habe, sind wir den Norden entlang gefahren und haben in der Nähe von Sauðárkrókur, auf dem Hof Garði geschlafen. Am Morgen ging es dann zu den Pferden, die ich sowohl unter dem Sattel, als auch im Porträt fotografieren durfte (hier gehts zu den frá Garði Pferden).

Unser nächster Stopp war bei Károlína am Hof Hvammshlíð. Es war einfach unglaublich dort! Was wir genau erlebt haben, erfährt ihr hier, im Beitrag.

Nach diesem Besuch machten wir uns auf nach Ísafjörður. Eine Strecke von über 450 Kilometer galt zu bewältigen. Das Gute an der Strecke: sie ist größtenteils asphaltiert und gut befahrbar.

Einige Kilometer südlich von Sauðárkrókur befindet sich das Museumsdorf Glaumbær.

Von der Ringstraße abgezweigt, auf der 68er Straße in Richtung Westfjorde, befindet man sich mitten im Nirgendwo. Die erste Schotterpiste entlang des Meeres ist sehr gut zu befahren, und wir hatten bei wunderschönem Wetter eine tolle Sicht über die weite Landschaft:

Immer wieder gibt es kleine Aussichtspunkte entlang der Straße, wie dieser kurz vor Hólmavík:

Der nördliche Teil der Westfjorde ist nahezu unbesiedelt und man kann ihn nur bedingt bereisen. Eine 40 Kilometer lange Straße führt über eine Hochebene in Richtung Ísafjörður, um diese nördlichen Fjorde zu umgehen.

Diese Straße ist sehr gut befahrbar, zieht sich aber teilweise bis ins Unendliche. Wir hatten aber Glück: denn das Wetter war auf unserer Seite:

Am Ende der Hochebene zeigt sich die Schneeschmelze:

Entlang der alten Pfade findet man immer wieder Wegweiser in Form von Steinhaufen:

Nach der Fahrt über die Hochebene muss man erstmal einen Fjord ausfahren. Der Fjord ist sehr schmal, und etwa 20 Kilometer lang. Man fährt also eine Strecke von etwa 40 Kilometern aus, die jedoch nur einen guten Kilometer Luftlinie entfernt ist.

Ein einziger kleiner Ort namens Reykjanes befindet sich an der nördlichen Ausbuchtung des nächsten Fjordes. Wer Stille und Einsamkeit sucht, der ist hier genau richtig. Ein Hotel bietet Unterschlupf (grauer Betonklotz), einen Bagger gibt es vor wunderschönem Panorama zu begutachten, eine Tankstelle befindet sich auch in Laufweite des Hotels (Tankfass mit der Aufschrift N1) und ein kleines Hüttchen steht direkt am Meer. Wer jetzt denkt, dass es das schon war, der irrt sich! Denn ein verhältnismäßig großer Pool gehört zum Örtchen hinzu, und auf der anderen Seite der Landzunge befindet sich eine Firma, die sogar manch einen Supermarkt in Österreich und Deutschland beliefert: Saltverk. Das hier gewonnene Salz ist einfach unglaublich gut und international erhältlich. Wer das mal wo sieht: unbedingt einpacken!

Auf der weiteren Fahrt fährt man einige weitere Fjorde aus. Manch einen davon kann man durch Brücken etwas abkürzen. Trotz der „Abkürzungen“ mussten wir noch viele Kilometer hinter uns bringen. Nach und nach zog ein Nebel auf. Das Wetter veränderte sich bei jedem Fjord etwas. Mal waren wir direkt in den nicken Nebelschichten, mal war der Nebel weit weg von uns.

Absolut bemerkenswert sind die immer wieder auftauchenden kleinen Dörfer an den Enden der Fjorde. An einem nördlichen Spitz kam mir eine wunderschöne Lichtstimmung unter, die ich festhalten musste:

Beim nächsten Fjord angelangt, hatten wir wieder strahlenden Sonnenschein.

Von manchen Stellen aus sieht man auf die nördlichen Westfjorde, die mit dem Auto größtenteils nicht befahrbar sind. Man muss mit dem Boot rüber fahren, um sich dort seine Füße zu vertreten. Das ist aber auch nur in wenigen Sommermonaten möglich, da ansonsten das Wetter dafür zu instabil ist.

Wenige Kilometer später erreichte uns eine Nebelfront, die uns bis zu unserem Ziel nicht mehr los ließ.

Am späten Nachmittag kamen wir in Ísafjörður, der Hauptstadt der Westfjorde, an. Wir bezogen unser Zimmer und gingen – wieder einmal – unglaublich guten Fisch essen.

Den nächsten Zwischenstopp, vom nächsten Tag, hab‘ ich euch schon gezeigt. Zwei kleine super flauschige Polarfüchse durfte ich fotografieren. Danach ging die Reise über die Westfjorde weiter. Aber mehr dazu demnächst.