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Halbzeit! Der vierte Tag unserer Erlebnisfotografie Reise steht an.

Wir haben in den ersten drei Tagen viel Fotografiert und sind genüsslich ausgeritten. Am ersten Tag gab es einen kleinen Kennenlern-Ritt rund um die Farm, dann gab es einen Halbtages-Ritt und am Tag Drei war der Tagesritt, von dem ich euch gestern berichtet habe.

Insgesamt waren wir volle zwei Tage mit dem Bus in unserer kleinen und lustigen Gruppe unterwegs. Am Tag vier ging es die Südküste bis nach Vík entlang.

Wir hatten so viele Ideen, was wir uns alles anschauen könnten, da wir aber gleichzeitig auch bei jeder Sehenswürdigkeit genügend Zeit haben wollten, um dort auch zu fotografieren, sahen wir uns nur einige der ganzen Sachen an.

Den ersten Stopp gab es schon nach einigen Kilometern. Eine gut erhaltene Schafshütte lockt hier den ein oder anderen Touristen an.

Quasi in Lichtgeschwindigkeit ging es weiter zu einem der bekanntesten Wasserfälle Islands: dem Skógafoss. Dieser liegt direkt an der Ringstraße – war also auch „schnell“ abgehakt. 😉

Der nächste Stopp war auch schon Vík. Hier hatten wir viel Zeit um die Natur zu genießen, und um von uns gegenseitig ein paar Bilder zu machen. Einfach eine unglaubliche Location. Wenn ich die Bilder so ansehe, dann spüre ich direkt die Energie und Atmosphäre von dem Platz. Einfach magisch.

Nach Einger Zeit fuhren wir dann wieder retour – mit vielen schönen weiteren Plätzen vor uns.

Wir bogen auf die Straße zu dem bekannten Reynisfjara Strand ab, mussten aber gleich nochmal stoppen, da die Landschaft so unglaublich schön war!

Weiter nach Reynisfjara kamen wir an einer kleinen Kapelle vorbei. Hier standen ein asiatisches Hochzeitspaar – in voller Hochzeitsmontur – diese machten mit ihrer Kamera auf dem Stativ Fotos von sich selber. Das gab ein total komisches Bild ab.

Unser Busfahrer, Daníel, fragte uns, ob wir stoppen sollen. Alle so „neee, hmm irgendwie schon cool, aber neee, oder doch?“. Ich sagte dann: „JETZT ODER NIE!“. Wir drehten um und fuhren zu dem Paar die wenigen Meter zurück.

Ich weiß nicht genau, ob sie uns verstanden haben, aber nachdem Sandra in ihrem perfekten Englisch fragte, ob wir ein paar Bilder von ihnen machen sollten, stimmten sie relativ wortlos ein. Ich fotografierte zuerst mit deren Kamera, aber da war so viel komisches Zeug eingestellt, dass ich irgendwann dann zu meiner Kamera griff. So machten wir dann auf meine Anweisungen hin ein paar echt coole Bilder. Die Chinesin wusste ganz genau, wie sie tun musste – und so bekamen wir alle einige schöne Momente eingefangen. Nach nicht mal 10 Minuten fuhren wir dann auch schon wieder weiter – nachdem wir unsere Kontaktdaten ausgetauscht hatten. Das war auch mal ein Abstecher der anderen Art. 😉

In Reynisfjara angekommen, bekamen alle Kursteilnehmer erstmal die Anweisung, nicht zu weit zum Wasser zu gehen – denn die Wellen sind heimtückisch und haben schon einige Touristen mit sich gezogen.

Hier hatten wir wieder gut Zeit um zu fotografieren, was wir auch taten.

So, nun stand Sandra und meine Überraschung bevor: wir haben – wie 2017 auch schon – ein special Shooting geplant, mit Rauchbomben. Wo wir die genau zünden, ist nicht immer so genau, aber immer mit den Kursteilnehmern vor der Linse.

Wir fuhren zum Parkplatz des „Solheimasandur Plane Wreck“ und gingen um die 45 Minuten mit einer großen Schar weiterer Touristen den Weg bis zum Flugzeugwrack.

Wir zündeten also die Rauchbomben und hatten so einiges an Spaß dabei. Nur damit jetzt niemand mit uns schimpft: wir haben selbstverständlich nichts kaputt gemacht, keinen Müll liegen gelassen, oder sonst irgendwie die Umwelt beleidigt. Mir ist das selber immer ein großes Anliegen, dass man alles so verlässt, wie man es vorgefunden hat (oder sogar noch schöner) 😉

Der Rauch hatte den großen Vorteil, dass uns die meisten anderen Touristen die 20 Minuten eingestanden und nur bedingt rund um das Wrack kreisten. Einige Touristen musste ich zwar weg retuschieren, aber ich glaube, es haben sich auch alle mit uns etwas amüsiert. 😉

Zurück beim Bus waren wir schon etwas spät in der Zeit, aber trotzdem ging sich unser letzter Stopp noch aus: der Wasserfall Seljalandsfoss. Ich mag den Wasserfall zwar wirklich gerne, aber es sind immer so unglaublich viele Touristen dort! Wir gingen also gesammelt die paar Meter weiter zum nächsten, nicht ganz so bekannten Wasserfall, dem Gljúfrabúi. Dieser Wasserfall ist in einer Schlucht und man kann auf einem riesengroßen Stein klettern, und dort echt coole Fotos machen. Was wir natürlich auch taten. Alle, die wollten, bekamen ein Foto dort. Für den Rest habe ich heute leider kein Foto. 😉 😉

Ihr seht, wir hatten einen unglaublich schönen Tag, das Wetter war der Hammer, und am Abend gab es dann – wie jeden Tag – unglaublich leckeres Essen bei Eldhestar.

So – und wem nun das Fernweh gepackt hat: wir sind dieses Jahr im Oktober wieder in Island bei Eldhestar für die nächste Fotoerlebnisreise. Die Reise in den Süden machen wir bestimmt wieder, nur möglicherweise mit einigen anderen Stopps – wir haben da schon ein paar coole Sachen im Auge. 😉

Bei Interesse schicke ich euch sehr gerne die Ausschreibung zu.

Danke an alle, die es bis hierher geschafft haben. 😀