• 0 Items -  0,00
    • Keine Produkte im Warenkorb.

Vor zwei Wochen war ich auf der AP Ranch für einen 2,5 tägigen Fotoworkshop.

Wir hatten zwar leider keinen Schnee, aber es war dennoch ein unglaublich schöner Workshop mit wahnsinnig tollen Motiven hochmotivierten Teilnehmern.

Insgesamt 6 Teilnehmern durfte ich meine Herangehensweise an die Pferdefotografie näher bringen. Dabei zählt nicht nur die Technik und der Bildaufbau eine wichtige Rolle, sondern auch das Portraitieren der Persönlichkeit eines Pferdes.

Wir hatten verschiedene Programmpunkte um den letzten Teil heraus zu arbeiten. Wie erkennt man die Persönlichkeit eines Pferdes? Wie arbeitet man mit dem Pferd, damit es sich wohl fühlt, und die Persönlichkeit auch zeigen kann? …

 

Wir hatten ganz unglaubliches Glück – denn wir bekamen keine eingeschlafenen Pferde vor die Linse, sondern viele aufgeweckte Persönlichkeiten.

Den Anfang machte der „Senior“ Gringo. Was für eine Freude es war, mit ihm zu arbeiten. Noch dazu bei so tollen Lichtverhältnissen.

Als zweites Portraitpferd durfte Downie vor unsere Linsen. Ein ganz anderer Charakter, mit anderen Ansprüchen, und vor unterschiedlichen Hintergründen.

Unter anderem zeigte ich den Teilnehmern auch vor welchem Hintergrund welche Pferdefarbe besonders gut zur Geltung kommt, was technisch schwer umzusetzen ist, und was einfach immer funktioniert. 😉

Und dann stand auch schon unser drittes Portraitpferd bereit: Deja-Vue. Ein ganz tolles Pferd, das wir unter schwierigsten Lichtsituationen vor schwarzem Hintergrund fotografiert haben.

Was wir aufgrund des Lichtes nicht hinbekommen haben, habe ich dann anschließend noch im Photoshop demonstriert. Also den schwarzen Hintergrund einschwärzen.

Am frühen Nachmittag kombinierten wir dann die erlernte Technik der Fotografie in Bewegung mit unseren hübschen Models Downie und Sahara. Sie haben sich für uns ganz schön ins Zeug gelegt und sichtlich Spaß am Rumlaufen gehabt. 😀

Das vorletzte Shooting an diesem Tag war mit insgesamt 4 Pferden vor unseren Linsen. Ganz einfach und unkompliziert. Und nachdem wir so ein unglaublich schönes Licht an der von den Teilnehmern ausgesuchten Location hatten, kamen alle 4 Pferde noch einzeln dran.

Dass nicht immer alles so funktioniert, wie man es sich vorstellt, lehrte uns die junge Sahara. Eigentlich wollten wir Kuschel- & Reitbilder mit ihr und ihrer Besitzerin Laura machen. Sie fand die aktuelle Situation aber nicht so entspannend, ganz weit weg von ihren Freunden, zu einer Zeit, wo sie schon längst ihr Abendessen serviert bekam, und so improvisierten wir und machten einfach das, was sich anbot. Und das im Express-Verfahren, damit die Maus schnell wieder in ihren Stall konnte.

Manchmal muss man aus einer Situation einfach das Beste rausholen. 😉

Am nächsten Morgen gingen wir nach einer kurzen Besprechung in die Herde. Die Teilnehmer konnten das fotografieren, was sie ansprach, und dabei probieren, Wesenszüge der Tiere festzuhalten.

Nach dem nächsten theoretischen Teil gingen wir mit July und ihrem Downie an ein nahe gelegenes Waldstück und genossen jeden Moment mit den Beiden. Das Licht war genial, und die Beiden haben ihre Sache so gut gemacht. Es war einfach nur toll den Beiden zuzusehen und die Momente festzuhalten.

Ja – und nachdem wir am Vorabend etwas Pech bei dem Shooting mit Laura und ihrer Sahara hatten, beschlossen wir kurzfristig, die Beiden nochmals vor unsere Kameras zu holen. Es hat sich sowas von ausgezahlt! Sahara war total entspannt und wir konnten viele tolle Bilder machen. Und außerdem kann man nie genügend Erfahrung bei der Fotografie von Mensch und Pferd sammeln.

Das letzte Shooting war vermutlich das herausforderndste für die Teilnehmer: denn wir bildeten zwei Gruppen mit je 3 Personen und einem Pferd und die Teilnehmer durften sich gegenseitig fotografieren. Einfach mal vor der Kamera zu stehen bringt viel Erkenntnis darüber, wie schwer es oft ist, die Anweisungen umzusetzen. Und hinter der Kamera ist es die große Herausforderung gleichzeitig eine schöne Position zu finden, die Person anzuleiten, und dann auch noch auf alle technischen Aspekte zu achten.

Jeder Einzelne hat es großartig gemacht. Ich bin super zufrieden mit den Ergebnissen!

Am Nachmittag drehte sich dann alles um den Workflow, um Bildbesprechungen, Bildnachbearbeitung und alle anderen offenen Themen.

Ich möchte mich hiermit bei dem gesamten Team der AP Ranch bedanken! Es war großartig bei Euch! Wir hatten einen super schönen und ruhigen Seminarraum, mega leckeres Essen und alles funktionierte einwandfrei. Danke!

 

Falls Ihr jetzt auch Lust bekommen habt bei mir einen Workshop zu machen: ich habe dieses Jahr noch einige im Angebot! Ähnlich wie dieser wird zum Beispiel im Mai der Pferdefotografie Workshop am Rappenhof Breuna in der Nähe von Kassel (DE).

Alle Workshops findet Ihr unter dem Menüpunkt „Workshops“.